Univ. Prof. Dr.-Ing. Th. Strobl/H. Neuner, VAO/TUM; Fahrdynamische Berechnungen für eine optimierte Variante C, Obernach, Dezember 2002
Die Versuchsanstalt für Wasserbau der Technischen Universität München wurde mit Schreiben vom 11.4.2002 beauftragt die erreichbaren Abladetiefen für die Variante C, der 1-Stufen Lösung für den Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen, auf der Basis weiterer Optimierungsschritte und neuer Wasserspiegelberechnungen der RMD Wasserstraßen GmbH, zu berechnen.
Mit der Erkenntnis aus Geschiebetransportberechnungen von Hunziker und Zarn, dass deutlich geringere Baggermengen, wie ursprünglich angenommen, für den Unterhalt der Fahrrinne anfallen, ergibt sich ein nicht unbedeutendes Optimierungspotenzial für die Variante C. Da die maximal zulässigen Baggermengen mit entscheidendes Kriterium für die zu unterhaltende Fahrrinnentiefe ist, ergibt sich daraus, dass sich bei gleicher maximaler Baggermenge größere Fahrrinnentiefen erzielen lassen.
Daraufhin wurde von der RMD im ersten Schritt eine Fließtiefe von 2,7 / 2,8 m und in zweiweiteren Schritten eine Fließtiefe von 2,8 m bzw. 3,0 m durchgehend untersucht. Beim ersten Rechengang handelte es sich letztendlich um die Varianten C nach Berechnungen der BAW. Die weiteren beiden stellen die Optimierung der Variante C dar.
Bericht 1696 KB